Fortbildungsnachmittag für die ambulanten Besuchsdienste in Augsburg

Wie jedes Jahr organisierte der Arbeitskreis Freiwilliges Engagement der Sozialen Fachberatung für Senioren eine Fortbildung für unsere aktiven „Besuchsdienste für Senioren zu Hause“.Dieses Jahr stand der Nachmittag unter dem Thema „Umgang mit Depression - depressiven   Verstimmungen im Besuchsdienst“.

Die Gesundheitsberaterin, Frau Vogel, erklärte sehr anschaulich wie depressive Verstimmung von einer Depression als Erkrankung zu unterscheiden ist. Immer wieder lockerte sie die kurzweilige Fortbildung am 8. Mai im Jakobssaal des Freiwilligenzentrums durch Körperübungen auf. Die Teilnehmer lernten Symptome und unterschiedliche Formen von Depressionen kennen und erhielten Hilfestellungen, mit dieser Erkrankung beim Besuch von Senioren praktisch umzugehen. Sie wurden dafür sensibilisiert, kleine Veränderungen im Verhalten des Besuchten wahrzunehmen und wertzuschätzen. Die Gesundheitsberaterin gab praktische Tipps, wie man sich selbst vor Übertragungen von schwermütigen Stimmungen der Besuchten schützt und auf einen achtsamen Umgang mit sich selbst auch nach einem Besuch schaut.

Die 17 Teilnehmer, die teilweise auch von Besuchsdiensten für Senioren anderer Einrichtungen in Augsburg kamen, wurden mit leckerem Kuchen verwöhnt. Der Duft von Kaffee und frischen Erdbeeren lockte dann in die Pause, die bei so einem nicht ganz einfachen Thema guttat.

Fragen zum Umgang mit Problemen beim konkreten Besuchsdienst wie Abgrenzung, Psychohygiene

hatten ausreichend Raum. Mit dem Wissen, dass sie sich bei Schwierigkeiten vertrauensvoll an die Mitarbeiter/innen der Fachberatungsstellen wenden können, gingen die Besuchsdienstmitarbeiter/innen gestärkt zurück in ihren Alltag.